Neu · Frühwarnung für Ihr Unternehmen

Merkt, wenn jemand schon drin ist

Bis ein Angriff sichtbar wird, ist der Angreifer längst im Haus. Er verschlüsselt nicht sofort, er sieht sich erst in Ruhe um, oft über Tage. Diese Zeit schenken ihm die meisten Unternehmen, weil sie den Einbruch nicht bemerken. Wir stellen ihm deshalb eine Falle. Geht er hinein, klingelt Ihr Telefon.

  • 990 € einmalig
  • 69 € im Monat
  • Keine neue Technik im Haus

In zwanzig Sekunden erklärt

Das Prinzip kennen Sie aus der Bank: ein präpariertes Geldbündel, das stillen Alarm auslöst, sobald es jemand herausnimmt.

Ein Fremder ist im Netz. Niemand merkt es. Er sucht, was sich verkaufen oder erpressen lässt. Er greift nach der präparierten Datei. Ihr Telefon klingelt. Sekunden später. Ihr Firmennetz Ihre Unterlagen Ihr Telefon

Ihre Mitarbeiter öffnen diese Datei nie, sie haben dort nichts verloren. Ein Angreifer schon, denn er sucht genau danach.

Woher der Name kommt

Bergleute nahmen früher einen Kanarienvogel mit unter Tage. Der Vogel reagiert auf Kohlenmonoxid viel empfindlicher als ein Mensch. Er hörte auf zu singen und fiel von der Stange, lange bevor die Bergleute etwas gemerkt hätten. Wer das sah, hatte noch Zeit. Systematisch eingeführt hat das der Arzt John Scott Haldane, nachdem er 1896 ein Grubenunglück in Wales untersucht hatte. In Großbritannien wurden die letzten rund zweihundert Grubenvögel erst Ende 1986 durch elektronische Messgeräte ersetzt. Auf Zollverein in Essen, ein paar Kilometer von uns entfernt, erinnern seit 2010 Kanarienvögel als Wegweiser daran.

Der Vogel konnte kein Unglück verhindern. Aber er warnte, solange noch Zeit war. Genau darum geht es auch bei unserem Melder, und deshalb trägt die Sache bis heute seinen Namen. Eine solche Falle ist ein Canarytoken, das Fachgebiet dahinter nennt sich Deception-Technologie, auf Deutsch Täuschungstechnik. Einzelne präparierte Dateien heißen Honeytoken, ein ganzer nachgebauter Server ist ein Honeypot. Wenn Ihnen jemand mit diesen Wörtern kommt: Gemeint ist der Kanarienvogel, nur eben als Datei.

Warum ein Einbruch sonst wochenlang unbemerkt bleibt

Zwischen dem ersten Zugriff und dem Stillstand liegen meist Tage, oft Wochen. Der Angreifer nutzt sie, um sich auszubreiten, Ihre Backups zu finden und den günstigsten Moment abzuwarten. Meistens einen Freitagabend.

Ohne Melder
Tage, oft Wochen, bevor überhaupt jemand etwas merkt
Mit Melder
Sekunden, sobald jemand die Falle öffnet
!

Er benimmt sich wie ein Mitarbeiter

Wer sich mit gestohlenen Zugangsdaten anmeldet und Ordner durchsieht, verhält sich nicht auffällig. Virenschutz und Firewall schlagen nicht an, weil aus ihrer Sicht nichts Verbotenes geschieht.

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Die Warnung, die zählt, geht unter

Jedes Sicherheitssystem erzeugt gelbe Meldungen, die fast nie etwas bedeuten. Wer sie täglich wegklickt, übersieht irgendwann auch die eine, auf die es ankommt. Unsere Falle meldet sich so gut wie nie. Genau deshalb hört man hin, wenn sie es tut.

Niemand prüft den Alarm

Ein Melder, der nur im Ernstfall anspringt, ist ungeprüft, bis Sie ihn brauchen. Bei uns läuft deshalb jeden Morgen ein Testalarm durch die ganze Strecke. Kommt er nicht an, wissen wir es am selben Tag.

Wir setzen das seit September 2026 im eigenen Haus ein, auf unserem Server und auf unserem Rechner im Rechenzentrum. Was wir Ihnen anbieten, läuft zuerst bei uns.

Was wir bei Ihnen machen

Vier Schritte, von denen Ihr Team nichts merkt. Der Betrieb läuft normal weiter, niemand muss etwas lernen oder bedienen.

01

Wir suchen die Stellen, an denen er zuerst nachsieht

Bei den Verträgen, in der Buchhaltung, überall dort, wo jemand Zugangsdaten vermuten würde. Dafür sprechen wir kurz mit Ihnen und mit demjenigen, der Ihre IT betreut.

02

Wir stellen die Fallen auf

Dateien und Zugänge, die echt aussehen und genau an diesen Stellen liegen. Welche das sind, stimmen wir mit Ihnen ab, damit niemand aus Ihrem Team versehentlich darüber stolpert.

03

Wir prüfen jeden Morgen, ob der Alarm ankommt

Automatisch, mit einem Testalarm, der die komplette Strecke durchläuft. Sie merken davon nichts und können sich trotzdem darauf verlassen, dass der Weg offen ist.

04

Im Ernstfall melden wir uns bei Ihnen

Kein Ticket für nächste Woche. Wir rufen an, sichern die Spuren, klären, welcher Zugang betroffen ist, und stimmen mit Ihnen ab, was als Nächstes geschieht.

Was es kostet

Zwei Positionen, sonst nichts. Keine Lizenz pro Arbeitsplatz, keine Staffeln. Wenn Sie schon einen Wartungsvertrag bei uns haben, läuft die Überwachung darüber mit.

1

Einrichtung: 990 € einmalig

Abstimmung, Aufstellen der Fallen, Aufbau der Alarmstrecke und ein Testalarm, den Sie selbst mitverfolgen. Danach ist das Thema für Sie erledigt.

2

Überwachung: 69 € im Monat

Je Standort. Täglicher Testalarm, Pflege der Fallen, unsere Reaktion im Ernstfall und ein kurzer Bericht im Quartal. Monatlich kündbar, ohne Mindestlaufzeit.

3

Weitere Standorte: 49 € im Monat

Ab dem zweiten Standort. Die Einrichtung rechnen wir dort nach Aufwand ab, sie fällt meist deutlich kleiner aus als beim ersten.

Erst sehen, dann entscheiden

Im Erstgespräch stellen wir eine Falle in Ihre Umgebung und lösen sie gemeinsam aus. Sie sehen den Alarm in Echtzeit ankommen und wissen danach, ob das etwas für Sie ist.

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Was der Melder nicht kann

Das gehört dazu, sonst verkaufen wir Ihnen eine falsche Erwartung. Aufhalten kann unser Melder niemanden. Er schließt keine Sicherheitslücke, und er ersetzt weder Ihren Virenschutz noch Ihre Firewall noch ein Backup, das wirklich funktioniert. Er meldet sich außerdem nur, wenn jemand die Falle wirklich öffnet. Wer zielgenau eine einzige Datei holt und sofort wieder verschwindet, kann an ihr vorbeikommen.

Dafür sagt er Ihnen eines, und das sehr verlässlich: Wenn er anschlägt, ist jemand drin. So klar bekommen Sie diese Auskunft von kaum einem anderen Mittel, und sie kostet weniger als ein einziger Tag Stillstand. Alles andere bauen wir Ihnen gern, aber das steht auf einem anderen Blatt und auf einer anderen Rechnung.

So fangen wir an

Erstgespräch

30 Minuten, kostenlos, kein Verkaufsgespräch. Wir sehen uns gemeinsam an, wo bei Ihnen das Wertvolle liegt.

Fallen abstimmen

Wir schlagen konkrete Fallen vor und klären mit Ihnen, dass niemand aus dem Team im Alltag damit zu tun hat.

Aufstellen und vorführen

Wir stellen sie auf und lösen eine davon gemeinsam mit Ihnen aus. Sie sehen den Alarm ankommen, bevor Sie den ersten Monat zahlen.

Danach hören Sie von uns

Nur wenn etwas ist. Und einmal im Quartal mit einem kurzen Bericht, dass alles seinen Gang geht.

Häufige Fragen

Was ist ein Einbruchsmelder fürs Netzwerk?

Stellen Sie sich ein präpariertes Geldbündel im Tresor vor: Es sieht aus wie die anderen, aber wer es herausnimmt, löst stillen Alarm aus. Genau das machen wir mit Dateien. Wir legen Unterlagen und Zugangsdaten an die Stellen, an denen ein Angreifer zuerst nachsieht. Ihre Mitarbeiter haben dort nichts verloren und öffnen sie nie. Öffnet sie doch jemand, wissen wir es sofort.

Was kostet das?

990 Euro einmalig für die Einrichtung und 69 Euro im Monat je Standort für die Überwachung. Ab dem zweiten Standort 49 Euro. Keine Lizenzen pro Arbeitsplatz, keine Mindestlaufzeit, monatlich kündbar.

Brauchen wir dafür neue Technik?

Nein. Es kommt kein Gerät in den Serverschrank und keine Software auf die Rechner Ihrer Mitarbeiter. Die Fallen sind gewöhnliche Dateien und Zugänge. Im Alltag merkt niemand etwas davon.

Ersetzt das unseren Virenschutz?

Nein, und das würden wir auch nie behaupten. Virenschutz, Firewall und Backup sollen einen Einbruch verhindern. Unser Melder verhindert nichts. Er sagt Ihnen, dass jemand schon drin ist, also genau dann, wenn das Verhindern nicht geklappt hat. Beides zusammen ergibt Sinn, eines allein nicht.

Klingelt dann dauernd das Telefon wegen Fehlalarmen?

Nein, und das ist der eigentliche Punkt. An unsere Fallen kommt im Arbeitsalltag niemand, deshalb melden sie sich so gut wie nie. Und deshalb nimmt man es ernst, wenn eine sich doch meldet, statt es wegzuklicken wie die zwanzigste Warnung der Woche.

Woher wissen wir, dass der Melder überhaupt noch funktioniert?

Weil wir ihn jeden Morgen testen. Ein Alarm, der nur im Ernstfall läuft, ist ungeprüft, bis es darauf ankommt. Wir schicken deshalb täglich einen künstlichen Alarm durch die ganze Strecke. Kommt er nicht an, erfahren wir es am selben Tag und nicht erst beim Einbruch.

Wie heißt das im Fachjargon?

Die Fallen heißen Canarytokens, benannt nach dem Kanarienvogel, den Bergleute früher als Frühwarnung mit unter Tage nahmen. Das Fachgebiet dahinter heißt Deception-Technologie oder auf Deutsch Täuschungstechnik. Einzelne präparierte Dateien und Zugangsdaten nennt man Honeytokens, einen komplett nachgebauten Lockserver einen Honeypot. Große Konzerne setzen das seit Jahren ein. Neu ist nur, dass es auch für ein mittelständisches Unternehmen bezahlbar geworden ist.

Merkt der Einbrecher, dass es eine Falle ist?

Die Datei sieht aus wie eine echte und liegt dort, wo eine echte läge. Sie verrät sich erst in dem Moment, in dem sie geöffnet wird, und dann ist es zu spät. Eine Liste, welche Dateien die Fallen sind, legen wir bewusst nirgends bei Ihnen ab. Genau die wäre die Anleitung, was man meiden muss.

Stellen wir gemeinsam eine Falle auf

30 Minuten, kostenlos. Wir stellen im Gespräch eine Falle in Ihre Umgebung, lösen sie gemeinsam aus, und Sie sehen den Alarm in Echtzeit ankommen. Danach entscheiden Sie in Ruhe.

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